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Heute veröffentlichte der Ölkonzern BP seine Halbjahreszahlen und sorgte damit für Aufregung in den Reihen der Umweltorganisation Greenpeace und sicherlich nicht nur dort. Die ökologische Bilanz des BP-Konzerns lässt großen Raum für berechtigte Kritik, denn im bei einem Jahresumsatz von 200 Milliarden Euro werden lediglich 1 Milliarde Euro in den Ausbau von erneuerbaren Energie investiert. Für neue Ölförderungsprojekte werden jedoch 19 Milliarden Euro eingeplant.
Der weltweite größte Rückversicherer Munich Re gab im letzen Jahr den Impuls zur Gründung von Desertec. Mitglieder der ersten Stunde sind unter anderem die Energiekonzerne E.ON und RWE, Solar Schott, Solar Millennium, Deutsche Bank, ABB und Siemens. Seit der Gründung ist die Anzahl der Gesellschafter auf 15 angestiegen, weiterhin gibt es 21 assoziierte Partner. Neben dem bereits aufgenommenen marokkanischen Gesellschafter sollen in nächster Zeit weitere aus Ägypten und Tunesien folgen.
Zurzeit liegt der Anteil an Ökostrom bei etwa zwei Prozent am Gesamtanteil. Der Ökostromanteil auf dem Festland liegt bereits jetzt deutlich höher. Nach Angaben der kanarischen Regierung ist bis zum Jahr 2015 der Anteil auf 15 Prozent gesteigert werden. Man wolle die Sonne nutzen sich vorrangig auf den Einsatz von Solaranlagen festlegen, so die Regierung.
Am 26. März 2010 wurde der erste Untersuchungsausschuss zu Gorleben von der Bundesregierung einberufen. Dies geschah auf Antrag der Abgeordneten der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen, der Linken sowie der SPD. Ziel des Ausschusses ist die Klärung, was den damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl veranlasste, im Jahr 1983 ausschließlich den niedersächsischen Salzstock Gorleben im Hinblick auf die Eignung zur Endlagerung von Atomabfall zu prüfen.
Die Bundesnetzagentur plant eine Verlängerung für die Regelung zu Strom-Mindestpreisen an der Börse. Negative Strompreise sollen verhindert werden ebenso, dass Stromanbieter ihren Strom verkaufen ohne dafür zahlen zu müssen, dass Ökostrom an den Mann kommt. Die Ausnahme-Regelung gewährleistet einen Mindestpreis für die Abnahme von Strom.
Das Abtauen des Kühlschranks ist eine wichtige und vor allem sinnvolle Maßnahme, um den Stromverbrauch des Geräts zu senken. Mit bis zu einem Fünftel des jährlichen Stromverbrauchs in einem Haushalt ist der Kühlschrank einer der größten Energiefresser. Durch regelmäßiges Abtauen behält das Gerät die Leistungsfähigkeit und benötigt nicht so viel Energie um die Temperatur zu halten und Speisen und Getränke zu kühlen.
Das Bundesforschungsministerium geht laut Financial Times Deutschland (Montagsausgabe) von Ausgaben in der Höhe rund 5,4 Milliarden Euro bis zum Jahr 2035 aus, um die atomaren Altlasten Deutschlands abzubauen. Die Beseitigung alter Atomreaktoren und Kernforschungsanlagen stehen dabei im Mittelpunkt. In der Endsumme mit schon angefallenen Kosten wird letztlich ein Wert von ungefähr 10,6 Milliarden Euro erwartet.
wie auch in den vergangenen Jahren sollen auch in diesem Jahr wieder Lecks im Fernwärmenetz der Stadt Hannover aufgespürt werden. Hierzu wird dem Fernwärmewasser zugelassener gesundheitlich unbedenklicher Farbstoff beigemischt, der beim Austritt des Wassers eine gelbgrüne Verfärbung ausweist. Die Suche nach den undichten Stellen wird am 26. Juli 2010 beginnen und einige Tage in Anspruch nehmen.
Viel wurde über den Atomausstieg, der bereits im Jahr 2000 vereinbart wurde, diskutiert. Nun folgen weitere Vorwürfe von Christian Lindner (Generalsekretär FDP). Er kritisierte den schnellen Atomausstieg und wirft dem Bundesumweltminister Norbert Röttgen vor, in der Bevölkerung „diffuse Ängste“ zu schüren. Atomkraftwerke produzieren im Vergleich zu den erneuerbaren Energien billigen Strom. Durch die Abschaltung der Atomkraftwerke würde auch der Strompreis steigen und die sozial Schwachen am Härtesten treffen.
Wie bereits gestern berichtet, liegt der EU-Kommission ein Vorschlag zur Schließung von unwirtschaftlichen Steinkohle-Bergwerken bis zum 15. Oktober 2014 vor. Ab 2014 werden keine EU-Fördermittel mehr für die Bergwerke zur Verfügung gestellt. Dieser Vorschlag wird nun von Gewerkschaft und Politik heftig kritisiert. Dem EU-Kommissar Günther Oettinger wird vorgeworfen, er habe sich nicht genug für die Belange der deutschen Steinkohle eingesetzt.
Seit 31 Jahren wird das Atomkraftwerk Isar I bei Landshut bereits betrieben und zählt somit zu den ältesten in Deutschland. Die Bevölkerung vor Ort fühlt sich nicht mehr sicher und verlangt die Abschaltung des Atomkraftwerkes und damit steht sie nicht allein da. Auch die CSU Landshut und die oberösterreichische Landesregierung sind gegen den weiteren Betrieb. Rudi Anschober (Landesrat Oberösterreich) sagte, dass eine Laufzeitverlängerung bei Isar I „besonders verantwortungslos“ sei.
Mit dem neuen Vorstandsvorsitzenden Johannes Teyssen halten viele Veränderungen in der Konzernstruktur Einzug. Wie bereits berichtet, liegen bereits Pläne zur Umgestaltung vor. Diese sollen noch in diesem Jahr diskutiert, optimiert und teilweise umgesetzt werden. Nach Presseberichten ist nun ein Wechsel der Rechtsform im Gespräch. Bislang ist E.ON eine Aktiengesellschaft (AG) und die Holding des weltweit größten, nichtstaatlichen Energiekonzerns.
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